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Schnarchen – und wie Anti Schnarch Kissen dagegen helfen

Hilfe – mein Mann/meine Frau sägt in jeder Nacht den Amazonas ab! So oder ähnlich lauten die Stoßseufzer vieler Menschen, deren Partner regelmäßig schnarcht und sie durch seine Schlafgeräusche nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Schnarchenden bekommen in der Regel davon wenig mit. Allerdings kann es sein, dass sie sich morgens nicht ausgeruht und fit, sondern wie gerädert fühlen. Im ungünstigsten Fall kann exzessives Schnarchen zu ernsthaften Partnerschaftsproblemen und auch zu gesundheitlichen Schäden führen. Die Schlafgeräusche abzustellen, erweist sich jedoch oft als kompliziert. Viele Hausmittel und medizinische Interventionen helfen gegen das Schnarchen nur sehr bedingt. Andere sind in der täglichen Anwendung zwar hilfreich, aber auf Dauer ausgesprochen lästig. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden Sie dagegen, wenn Sie ein hochwertiges Anti Schnarch Kissen verwenden. Erholsamer Schlaf, Ruhe für den Partner und eine optimale Körperhaltung sind damit garantiert. Ergänzende Maßnahmen können diese Offensive gegen das Schnarchen unterstützen.

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Anti Schnarch Kissen – ein wirkungsvolles Mittel gegen Schnarchen

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Anti Schnarch Kissen – ein wirkungsvolles Mittel gegen Schnarchen

Die meisten Hausmittel und medizinischen Interventionen gegen Schnarchen sind für die Betroffenen alles andere als angenehm. Zudem erfordern sie eine dauerhafte Anwendung und damit Disziplin, die bei eigentlich lästigen Maßnahmen und Gegenständen oft schwer aufzubringen ist. Mit einem Anti Schnarch Kissen lösen sich die Probleme mit dem Schnarchen dagegen oft im Schlaf. Mit Störungen für den Schlafenden ist ihre Wirkung nicht verbunden. Zudem besitzen die Kissen eine prophylaktische Funktion gegen das Eintreten oder die Verschlimmerung des Schnarchens.

Vorbeugung gegen Schnarchen

Zu Beginn einer „Schnarcherkarriere“ spielt die Rückenlage fast immer eine ausschlaggebende Rolle. Sobald der Schlafende auf dem Rücken liegt, beginnt bald darauf auch das Schnarchen. Durch die Schlafposition auf dem Rücken wird die Hals- und Atemmuskulatur besonders nachhaltig entspannt, was auch das Schnarchen fördert. Das Problem dabei: Auch leichtes, eigentlich harmloses Schnarchen greift irgendwann die Atemwege an. Aus harmlosem kompensativem Schnarchen kann also irgendwann ein – sich stetig verstärkendes – obstruktives Schnarchen werden, das Krankheitswert besitzt. Bei stark beanspruchten Atemwegen tritt das Schnarchen dann möglicherweise nicht mehr nur in der Rückenlage, sondern auch in allen anderen Schlafpositionen auf. Durch frühes Eingreifen verhindern Sie größere Probleme mit dem Schnarchen somit besonders wirkungsvoll. Da Anti Schnarch Kissen den Schlafenden nicht belasten, ist ihre Verwendung auch bei leichtem oder nur gelegentlichem Schnarchen zu empfehlen.

Wie wirken Anti Schnarch Kissen?

Die Wirkungsweise aller Anti Schnarch Kissen ist identisch: Sie bewirken, dass der Schlafende die Rückenlage verlässt und den Kopf oder sogar den gesamten Körper in die Seitenlage dreht.
antischnarch-kissen-beschreibung

Wie wirken Anti Schnarch Kissen?

Durch diese Positionsveränderung bricht in der Regel auch das Schnarchen ab. Wichtig ist also, dass die seitliche Position auf Dauer beibehalten wird. Hierfür sorgen die Anti Schnarch Kissen durch verschiedene „Konstruktionen“. In der Regel sind sie höhenverstellbar und so aufgebaut, dass eine Seite höher als die andere ist – der Kopf und eventuell auch der Körper begeben sich hierdurch in die Seitenlage. Diese Funktion müssen einfache Anti Schnarch Kissen aus Weichschaum ebenso erfüllen wie aufblasbare Modelle oder moderne High-Tech-Kissen.

Hightech-Kissen gegen Schnarchprobleme?

Hightech-Kissen gegen Schnarchprobleme sind aufblasbar und elektronisch aufgerüstet: Ein oder zwei Mikrofone leiten die Geräusche im Schlafzimmer an einen Chip am Kissen weiter. Sobald das Kissen Schnarchgeräusche wahrnimmt, werden ein Motor und ein Blasebalg in Gang gesetzt, um eine Änderung der Kissenhöhe und damit auch der Position des Schlafenden zu bewirken. Je nach Modell lassen sich sowohl die Sensibilität der Mikrofone als auch die Intensität des Aufblasens regulieren. Außerdem sind Anti Schnarch Kissen dieser Kategorie in der Lage, die jeweilige Position des Kopfes zu registrieren. Per Kabel sind an diese Kissen elektronische Steuerungsgeräte angeschlossen. Die allgemeine Konsistenz sowie die Form der Kissen sorgen für optimalen Schlafkomfort, ihr Inneres ist für das gezielte Aufblasen einzelner Bereiche in Luftkammern unterteilt. Die Lageveränderungen des Kopfes zielen darauf ab, den Abstand zwischen Zunge und Rachen offen zu halten und/oder zu vergrößern, damit die Luft ungehindert durch die Atemwege strömen kann. Die Bewegung des Kopfes erfolgt sanft, stufenlos und in kleinen Schritten, bis das Schnarchen stoppt. Eine Unterbrechung der Tiefschlafphasen ist damit nicht verbunden.

Allgemeine Kauftipps für Anti Schnarch Kissen

  • Alle Anti Schnarch Kissen sind ergonomisch geformt. Sie reduzieren oder verhindern nicht nur das Schnarchen, sondern sorgen auch dafür, dass sich die Muskulatur von Nacken, Hals und Schultern im Schlaf optimal entspannt.
  • Die Standardgröße von Anti Schnarch Kissen beträgt 48 x 36 Zentimeter. Je nach Modell und Hersteller werden jedoch auch davon abweichende Größen und speziell geformte Kissen angeboten.
  • Günstige Anti Schnarch Kissen bestehen meist aus Weichschaum, der einen Hartschaumkern umhüllt. Wichtig ist, dass nicht nur der Bezug, sondern das gesamte Kissen waschbar ist – Schweiß und Geruchspartikel dringen nicht nur in den Bezug, sondern auch in den Weichschaum ein. Bei sehr preiswerten Modellen kann es passieren, dass sich der Weichschaum bei der Reinigung verformt und das Anti Schnarch Kissen danach nicht mehr brauchbar ist. Diese Anti Schnarch Kissen haben in der Regel eine feste Höhe, die vor allem bei Lageveränderungen nicht von allen Verwendern als angenehm empfunden wird.
  • Hochwertiger sind aufblasbare Modelle. Sie bestehen in der Regel aus drei Schichten – der äußeren Hülle, einer Schicht aus Latexflocken und einem Luftkissen im Inneren. Die Höhe dieser Anti Schnarch Kissen ist individuell regulierbar. Ihre Reinigung ist in der Regel kein Problem.
  • Der Bezug von Anti Schnarch Kissen sollte abnehmbar sein, aus einem hautverträglichen Stoff bestehen und bei mindestens 60 °C waschbar sein. Gut geeignet sind Bezüge aus Baumwollstoff, für Allergiker kommen auch spezielle Antiallergie-Bezüge infrage. Die Anti Schnarch Kissen werden meist nur mit einem wechselbaren Bezug geliefert, Ersatzbezüge sind normalerweise jedoch separat bestellbar.
  • Die Preise für Anti Schnarch Kissen differieren zwischen 25 bis 30 Euro für sehr einfache Varianten über etwa 100 Euro für ein anspruchsvolleres Kissen bis zu mehreren 100 Euro für die Hightech-Ausführungen.

Anti Schnarch Kissen erfordern etwas Eingewöhnungszeit

Die Verwendung von Anti Schnarch Kissen erfordert etwas Eingewöhnungszeit. Durch die Kissen verändert sich der Schlafkomfort. Bei einem Hightech-Kissen kann auch die Funktionsweise des technischen Systems anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein. Diese Eingewöhnungsphase kann wenige Tage, aber auch mehrere Wochen dauern.

Gesunder, erholsamer Schlaf durch Anti Schnarch Kissen

Nach der Eingewöhnungszeit werden die meisten Verwender und ihre Partner ihr Anti Schnarch Kissen nicht mehr missen wollen. Die Kissen sorgen für:
  • Eine deutliche Reduktion oder das völlige Ausschalten des Schnarchens.
  • Erholsamen, ungestörten Schlaf – für den Schlafenden und auch für den Partner.
  • Größere Vitalität, höhere Stresstoleranz und besseres Konzentrationsvermögen.
Wichtig! Die Ursachen des Schnarchens werden durch ein Anti Schnarch Kissen nicht beseitigt. Bei harmlosem rhythmischem Schnarchen ist normalerweise kein Arztbesuch erforderlich – sehr wahrscheinlich ist der größte Teil des Problems durch die Verwendung des Kissens ausgestanden. Bei obstruktivem Schnarchen und insbesondere einer Schlafapnoe sollte der Arzt eine Entscheidung darüber treffen, ob zusätzliche medizinische Maßnahmen nötig sind. Auch in diesem Fall kann ein Anti Schnarch Kissen hervorragende Unterstützung leisten.

Schnarchen – das unterschätzte Leiden

Schnarchen in allen seinen Formen – vom leichten „Grummeln“ bis zur Schlafapnoe – ist ausgesprochen weit verbreitet. Mindestens 60 Prozent aller Männer schnarchen, bei Frauen sind etwa 40 Prozent davon betroffen. Mit dem Lebensalter nimmt auch die Häufigkeit des Schnarchens zu. Nach der Menopause gleicht sich die Zahl der Schnarcherinnen dem Schnarcheranteil bei den Männern an. Rund fünf bis sieben Prozent einer gegebenen Bevölkerung leiden unter sehr stark ausgeprägtem Schnarchen oder einer Schlafapnoe, woraus sich ernst zu nehmende Gesundheitsrisiken ergeben. Zudem können die unterwünschten Schlafgeräusche eine beachtliche Lautstärke erreichen. Bei milden Formen beträgt die Lautstärke im Schnitt etwa 20 Dezibel, was beispielsweise dem Rascheln von Laub entspricht. Anders sieht es bei sehr intensiven Schnarchern aus, die nächtliche Lärmrekorde von über 90 Dezibel erreichen – eine Geräuschkulisse, die einem Presslufthammer oder einer stark befahrenen Autobahn entspricht. Für den Partner können solche Lautstärken auf Dauer zu einer unerträglichen Belastung werden. In beiden Dimensionen – den Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen und auf ihre Partnerschaft – ist Schnarchen bisher ein vor allem von den Betroffenen stark unterschätztes Leiden.

Wie kommt es überhaupt zum Schnarchen?

Schnarchen – in der medizinischen Terminologie als Rhonchopathie bezeichnet – ist ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen entsteht. Die Ursachen dafür liegen in der Entspannung oder in Verengungen der oberen Atemwege.

Entspannung der Atemmuskulatur

Im Schlaf entspannen sich auch die Atemmuskulatur und damit die Atemwege. Durch den Luftstrom beim Ein- und Ausatmen werden die erschlafften Muskeln in Schwingungen versetzt. Davon betroffen sind vor allem das Zäpfchen und das Gaumensegel, in schwereren Fällen sind auch der Rachen und der Zungengrund daran beteiligt. Schnarchen ist also ein Geräusch, das durch die Vibrationen der Muskulatur entsteht.

Verengungen der oberen Atemwege

Ein weiterer Grund für die unangenehmen Schlafgeräusche sind Verengungen der oberen Atemwege. Hierdurch erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft, gleichzeitig sinkt der Druck im Mund- und Rachenraum. Beides begünstigt das Vibrieren der erschlafften Atemmuskulatur. Je stärker die Verengungen der Atemwege sind, desto intensiver wird das Schnarchen. Für solche Verengungen kann es verschiedene Gründe geben:
  • Schnupfen durch Erkältungen oder Allergien.
  • Deformationen der Nasenscheidewand.
  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen.
  • Nasenpolypen – Ausstülpungen von chronisch entzündeten und dauerhaft geschwollenen Schleimhautarealen in der Nasenhöhle.
  • Vergrößerungen der Gaumen- oder Rachenmandeln.
  • Verkürzungen und andere Deformationen des Unterkiefers.
  • Übergewicht, das unter anderem Fettansammlungen im Rachenraum zur Folge haben kann.
In der Praxis fallen beide Komponenten als Auslöser des Schnarchens oft zusammen.

Kompensatives und obstruktives Schnarchen

Von Zeit zu Zeit schnarcht jeder Mensch. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Schnupfen, der oft auch zu mehr oder weniger intensivem Schnarchen führt. Andere schnarchen allnächtlich eher sanft und in mäßiger Lautstärke vor sich hin, ohne dass ihr Schlaf oder der Partner darunter in stärkerem Maße leiden. Mediziner sprechen in solchen Fällen von kompensativem Schnarchen. Solange es sich nicht verstärkt, besitzt es keinen Krankheitswert. Viele Menschen und vor allem ihre Schlafgenossen empfinden es jedoch trotzdem als angenehm, wenn sich die Schlafgeräusche beseitigen oder minimieren lassen. Deutlich stärker ausgeprägt ist das sogenannte obstruktive Schnarchen. „Obstruktiv“ ist hier ein Synonym für Vorgänge, durch die sich die Atemwege dauerhaft verengen oder – zumindest die Nasenhöhle – sogar dauerhaft verschließen. Diese Form des Schnarchens kann zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung und damit zu erhöhten gesundheitlichen Risiken führen. Bei obstruktivem Schnarchen sind Gegenmaßnahmen dringend angesagt, um die Gefahr von gesundheitlichen Schäden gering zu halten oder auszuschließen.

Was ist eine Schlafapnoe?

Solange die Atemluft problemlos in die Lungen gelangt, ist auch intensives Schnarchen nicht gefährlich, auch die Schlafqualität leidet darunter in der Regel nicht. Ein solches (kompensatives) Schnarchen ist immer mit einem regelmäßigen Schnarchrhythmus verbunden. Bei obstruktiven Schnarchern kann aus der Verengung der Atemwege jedoch eine sogenannte Schlafapnoe resultieren. Das meist stark ausgeprägte Schnarchen ist dann mit regelmäßigen Atemstillständen verbunden. Der Zustand einer Schlafapnoe ist erreicht, wenn diese unerwünschten „Atempausen“ permanent auftreten und mindestens zehn Sekunden dauern. Auf diesen Zeitraum sind sie allerdings häufig nicht beschränkt: In der Praxis setzt der Atem der Betroffenen zum Teil für 30 Sekunden oder sogar länger aus. Der Schnarch- und Atemrhythmus der Betroffenen ist unregelmäßig und wird immer wieder durch die Atemaussetzer unterbrochen.

Mangelhafte Schlafqualität, stark verkürzte Schlafzeit

Die Folgen dieser Form des Schnarchens bestehen in einer mangelhaften Sauerstoffversorgung des Gehirns und aller anderen Körpergewebe. Außerdem ist die Schlafqualität von Menschen mit einer Schlafapnoe deutlich reduziert. Die Atemaussetzer provozieren im Gehirn eine Weckreaktion, um einen dauerhaften Atemstillstand und damit das Ersticken zu verhindern. Im Vergleich zu Gesunden ist die ungestörte Schlafzeit von Menschen mit einer Schlafapnoe allnächtlich um zwei bis fünf Stunden geringer. Außerdem wird der natürliche Ablauf der Schlafphasen unterbrochen. Gesunde Menschen durchlaufen pro Nacht vier Schlafzyklen, die sich in verschiedene Phasen gliedern. Bei einer Schlafapnoe sind insbesondere die Tiefschlafphasen stark verkürzt oder treten nicht mehr ein –wichtige Regenerationsprozesse des Körpers finden hierdurch nur noch in stark reduzierter Weise statt.

Schlafapnoe – Dauerstress im Schlaf

Auf lange Sicht resultiert aus einer Schlafapnoe ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden – beispielsweise Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Schlaganfälle – sowie schwere Depressionen. Hier wirken sich nicht nur der Sauerstoffmangel selbst, sondern vor allem die Stresszustände aus, die durch die Atemaussetzer und die körperliche Reaktion daraus entstehen. Der dauerhafte Schlafmangel hat auch im Alltagsleben Folgen. Von einer Schlafapnoe Betroffene fühlen sich nur selten ausgeruht und fit. Sie sind häufig reizbar und spüren, dass sich ihre Konzentrationsfähigkeit immer mehr verschlechtert. Gefährlich können die Auswirkungen einer Schlafapnoe auch für Autofahrer oder beim Führen von Maschinen werden – das Leiden ist oft die Ursache für den berüchtigten Sekundenschlaf. Aus einer Schlafapnoe und anderen Formen ausgeprägten Schnarchens können durch die intensiven Muskelvibrationen außerdem lokale Nervenschädigungen entstehen. Wie ausgeprägt und behandlungsbedürftig das Schnarchen ist, wird gegebenenfalls durch die Diagnostik in einem Schlaflabor ermittelt. Der Hausarzt wird die Betroffenen dafür zu einem auf Schlafmedizin spezialisierten Facharzt überweisen.

Schnarchen und die Partnerschaft

Ein Partner schnarcht – der andere kämpft darum, endlich selbst etwas Schlaf zu bekommen. Männer entschließen sich meist recht bald dafür, ihre schnarchende Partnerin zu wecken, damit sich die ersehnte Ruhe einstellt. Frauen tendieren eher dazu, das Schnarchen ihrer Männer zu erdulden und leiden im ungünstigsten Fall deshalb unter permanentem Schlafentzug. Frauen sind auch aus einem weiteren Grund im Nachteil: Ihr Schlaf ist im Vergleich zu Männern meist deutlich weniger tief, so dass sie unter dem Schnarchen ihres Partners stärker leiden als im umgekehrten Fall. In jedem Fall kann dauerhaftes Schnarchen zu einer harten Belastungsprobe für die Partnerschaft oder sogar zum Beziehungskiller werden.

Was lässt sich gegen Schnarchen tun?

Regelmäßiges und intensives Schnarchen ist somit ein Phänomen, das sich keineswegs mit einem Lächeln abtun lässt. Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich leichtes Schnarchen lindern oder ganz vermeiden. In schweren Fällen kommt natürlich auch eine medizinische Behandlung in Betracht. Tipps und Tricks gegen lästiges Schnarchen Die meisten Tipps und Tricks gegen häufiges und störendes Schnarchen können Betroffene ohne großen Aufwand selber ausprobieren:
  • Veränderung der Schlafposition
Rückenschläfer neigen besonders stark zum Schnarchen – eine Veränderung der Schlafposition kann die Häufigkeit der Schlafgeräusche deutlich mindern. Allerdings besitzen Menschen fast immer eine bevorzugte Schlafposition – wer gern auf dem Rücken schläft, begibt sich also spätestens nach dem Einschlafen automatisch in diese Lage. Um sich davon abzuhalten, schwören manche Schnarcher auf in den Schlafanzug eingenähte Tennisbälle. Im Sanitärhandel werden zum Teil auch Schlafwesten angeboten, die das Schlafen auf dem Rücken ebenfalls verhindern sollen. Entsprechende „Schlafpositionstrainer“ gibt es inzwischen auch als Handy-App. Sie sorgen dafür, dass das Smartphone sämtliche Schlafbewegungen überwacht – wenn sich der Schlafende auf den Rücken dreht, bewirkt die App das Auslösen eines Vibrationsalarms. Studien belegen, dass die Apps gegen das Schnarchen sehr wirksam sind. Wer sie benutzt, muss allerdings mit zahlreichen Unterbrechungen seines Nachtschlafs rechnen.
  • Verzicht auf Alkohol, Schlaf- und Beruhigungsmittel oder Muskelrelaxantien
Wenn diese Substanzen vor dem Schlafengehen eingenommen werden, fördern sie einen besonders tiefen Schlaf, aber auch die Erschlaffung der Atemmuskulatur und somit das Schnarchen.
  • Gewichtsreduktion
Viele intensive Schnarcher haben auch mit Übergewicht zu kämpfen. Wenn sie es schaffen, ihr Gewicht zu reduzieren, verkleinern sich auch innere Fettablagerungen in Hals und Rachen – die Atemwege werden hierdurch wieder frei oder sind zumindest weniger blockiert. Medizinstatistiken weisen aus, dass etwa 90 Prozent aller Schlafapnoe-Patienten übergewichtig sind.
  • Mechanische Hilfsmittel
Nasenpflaster aus der Apotheke sind ein beliebtes mechanisches Hilfsmittel gegen Schnarchen. Sie weiten die Nasenflügel und fördern damit die Atmung durch die Nase, was die Neigung zum Schnarchen reduziert. Den gleichen Zweck erfüllen Schnarchbandagen, die den Unterkiefer durch einen elastischen Gurt fixieren, um den Mund geschlossen zu halten und damit die Nasenatmung zu erzwingen.
  • Maßnahmen gegen Allergieauslöser
Verstärktes Schnarchen beruht oft auf einem allergischen Schnupfen, der nicht weichen will, solange der Allergieauslöser in der Umgebung und in der Atemluft präsent ist. Bei Pollenallergien lässt sich gegen die verstopfte Nase abgesehen von der Verwendung von Antiallergie-Mitteln – sogenannten Antihistaminika – oder einer Desensibilisierung oft wenig unternehmen. Falls Hausstaubmilben die Allergieauslöser sind, können anti-allergene Bettwäsche und Matratzenbezüge sowie der Verzicht auf Staubfänger im Raum gegen allergischen Schnupfen zum Teil Wunder wirken.
  • Medizinische Maßnahmen gegen Schnarchen
Häufig angewendete medizinische Maßnahmen gegen das Schnarchen sind beispielsweise Mundvorhofplatten oder Kiefer-Protrusionschienen. Sie werden durch den Zahnarzt verordnet und in einem zahntechnischen Labor gefertigt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Atemwege offenzuhalten, indem sie den Unterkiefer in einer vorderen Position fixieren und das Zurückfallen der Zunge verhindern. Außerdem sollen sie die Mundatmung im Schlaf so weit wie möglich unterdrücken. Gaumenspangen fixieren dagegen das Gaumensegel, so dass es der Atemluft keinen Widerstand entgegensetzt und der dahinter liegende Luftkanal uneingeschränkt geöffnet bleibt. Alle drei Hilfsmittel kommen bei stärker ausgeprägten Formen von kompensatorischem Schnarchen, aber auch bei einer leichten Schlafapnoe zum Einsatz. Zur Behandlung von schwereren Formen der Schlafapnoe werden Atemmasken eingesetzt, die den Druck in den Atemwegen erhöhen und damit das Zusammenfallen der Atemmuskulatur verhindern. Operationen sind normalerweise nur das allerletzte Mittel gegen Schnarchen. In Erwägung ziehen wird sie der Arzt nur in sehr schweren Fällen, die sich anders nicht behandeln lassen. Eine Ausnahme bilden operative Behandlungen von Polypen, dauerhafte Vergrößerungen der Gaumen- oder Rachenmandeln sowie Deformationen im Nasen-Rachen-Raum. Die Entscheidung für den Eingriff fällt hier meist nicht nur wegen des Schnarchens, sondern auch wegen anderer Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität. Bei einer Operation, die ausschließlich die Ursachen des Schnarchens beheben soll, wird zuvor im Schlaflabor ermittelt, an welchen Stellen die Vibrationen der Atemmuskulatur zustande kommen. Ein innovatives Mittel gegen Schnarchen sind sogenannte Zungenschrittmacher. Sie werden – ebenfalls nur bei sehr hartnäckigen und behandlungsbedürftigen Schnarchern – hinter dem Brustbein implantiert, erfassen die Atembewegungen und geben elektrische Impulse an den Hypoglossos-Nerv der Zunge ab. Hierdurch verhindern sie Blockaden der Atemwege durch das Zurückfallen der Zunge.

Anti Schnarch Kissen – das sanfte Mittel gegen Schnarchen

Ein Anti Schnarch Kissen kann im Vergleich zu den meisten Techniken, die das Schnarchen durch eine Änderung der Schlafposition beheben sollen, eine optimale und für den Schlafenden völlig störungsfreie Lösung sein. Mit etwas Glück lassen sich durch die Verwendung eines solchen Kissens die unerwünschten Schlafgeräusche auf sanfte Art beseitigen. Ergänzende Maßnahmen für einen gesunden Schlaf – beispielsweise ein angenehm temperierter, gut gelüfteter und natürlich rauchfreier Schlafraum – können ihre Wirkung unterstützen. Auch Menschen, die wegen ihrer Schnarchprobleme eine medizinische Behandlung in Anspruch nehmen müssen, können durch die Verwendung eines Anti Schnarch Kissens die Häufigkeit und Heftigkeit der Schnarchattacken spürbar mildern.